Referenzen

Kläranlage WISAK - spectro::lyser - ammo::lyser - con::stat - als con::system

Seit Juni 2009 sind in der Kläranlage WISAK (Wiental Sammelkanal) / Pressbaum eine Spectrometersonde und eine Ammoniumsonde im Ablauf der Belebung im Einsatz. Gemessen werden CSB, Trübung, Nitrat, Ammonium, ph, Kalium und Temperatur.

Brauunion Österreich - Brauerei Göss | Senken der Extraktverluste durch den Einsatz einer Spektrometersonde

Die Vorgabe in der Brauerei Göss war ein Messsystem zu finden, welches zuverlässig den CSB Wert bestimmt, um damit den Frachtverlust frühzeitig zu erkennen und diesen zu senken. In vielen Industriezweigen gibt es das Problem, dass Fracht im Abwasser verloren geht - so auch in der Brauerei Göss. Dieser Frachtverlust kann verschiedene Ursachen – wie zum Beispiel undichte Ventile oder Schieber – haben. Durch den Einsatz der Spectrometer Sonde können Verluste schnell erkannt werden und durch Einbindung in ein Prozessleitsystem die einzelnen Abteilungen sofort informiert werden, und entsprechend gegen wirken.

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Einbau der Spectrometer Sonde in der Brauerei Göss

Als erstes stellte sich die Frage nach der optimalen Platzierung der Sonde, sodass alle Produktionsbetriebe gleichzeitig überwacht werden konnten. Der beste Platz hierfür erschien uns ein Abwasserschacht direkt vor der Vorreinigungsanlage.
Die Messstelle ist dort für das Betriebspersonal leicht zugängig, was die weitere Wartung der Sonde erleichtert. Strom und Druckluftanschluss waren vorhanden, und eine Einbindung in das Leitsystem der Brauerei konnte mit wenig Aufwand durchgeführt werden.
Die Spectrometer Sonde wurde mittels Halterung direkt in das Abwassergerinne eingebaut.

Die Messung begann mit der globalen Kalibration der Firma s::can für Brauerei Abwasser - um die Messgenauigkeit der Parameter zu erhöhen, kann eine lokale Kalibration der einzelnen Parameter durchgeführt werden.
Bei der lokalen Kalibration werden Messwerte bei verschiedenen Konzentrationen im s::can Bediengerät aufgezeichnet und mit Hilfe von Vergleichsmessungen im Labor der Messwert auf das spezifische Abwasser angepasst.
Nach erfolgreicher Kalibration des CSB Wertes wurde versucht einzelne Extrakte aus dem Abwasser herauszufiltern.

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Messen von Bier im Abwasser

Bier hinterlässt eine ganz spezifische Absobrtionskurve im Wasser. Durch das
Herausfiltern dieser markanten Peaks im Wellenlängenbereich von 200 bis 750 nm war es nun möglich Bier im Abwasser festzustellen.
Nach Vermessung einzelner Biersorten wurde sichtbar, dass zwar jedes Bier unterschiedlich ist, aber bei den einzelnen Wellenlängen eine Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Biersorten besteht.
Als 0 punkt wurde das Abwasser der Brauerei Göss in „reinstem“ Zustand herangezogen.

Da in Göss mehrere Biersorten produziert werden, wurden sämtliche Produkte im gleichen Verhältnis vermischt und zum Abwasser dosiert.
Bei jedem Schritt wurde die Absorptionskurve des Bier/Abwasser Gemisches in einer eigenen Datei am Bedienrechner con::stat abgespeichert.
Nach Abschluss der Analyse wurden den einzelnen Absorptionskurven der jeweilige % Anteil an Bier zugeordnet und die lokale Kalibration für Bier erstellt.
Die letzte Ausbaustufe der Messstation in der Brauerei Göss war die Verknüpfung der Spectrometer Sonde mit einer Mengenmessung.
Da es im Messschacht immer wieder zu Temperatur Änderungen kommt, und im Abwasser immer wieder Grobstoffe auftreten können, haben wir uns für eine berührungslose Radar Höhenstandsmessung entschieden.
Durch Einsatz einer Überlaufwehr, und einer im Messgerät hinterlegten Q/h Kurve, wurde direkt in der Höhenstandsmessung die Abwassermenge berechnet und zusätzlich in das Leitsystem eingebunden.
Durch Verknüpfung der einzelnen Parameter, wie zum Beispiel CSB und Menge, wurde eine Frachtberechnung ermöglicht.

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Betrieb und Wartungsaufwand

Die Kosten für den laufenden Betrieb und die Wartung der Sonde sind sehr gering.
Zur permanenten Reinigung der Sonde ist diese mit einer Druckluftspülung ausgestattet, welche nach einem voreingestellten Zyklus die Sonde vor der Messung reinigt und den Messspalt frei bläst.
Trotz der automatischen Reinigung sollte die Sonde in regelmäßigen Abständen mechanisch gereinigt werden, welches aber pro Woche nur einige Minuten in Anspruch nimmt.

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Resumé

Das s::can Messsystem ist seit September 2005 in der Brauerei Göss im Einsatz und erzielt seit Anfang an ausgezeichnete Messergebnisse (Reproduzierbarkeit der Sondenergebnisse zur Laboranalytik CSB Korrelationskoeff. R² bei 0,9) Im Oktober 2007 wurde in der Vorreinigungsanlage der Brauerei eine weiteres s::can Messsystem eingebaut. Dieses überwacht den Ablauf der Vorreinigungsanlage, welcher in das Kanalnetz des RHV Leobens einmündet. Ziel dieser Messung ist es, die Vorreinigungsanlage zu optimieren und den betrieblichen Aufwand durch das täglich Beproben auf der Vorreinigung zu senken - und damit Kosten zu sparen

Was ist die G::serie?

Die Geräte der G::serie sind 2-4 Parameter-Sonden mit einem besonders günstigen Preis-Leistungsverhältnis für eine Vielzahl vordefinierter Anwendungen. Sie leisten hervorragende Dienste in Wässern wie z.B. Grundwasser oder kommunalem Abwasser, sind äußerst robust und praktisch wartungsfrei. Die Berechnung der Parameter-Konzentration erfolgt aus der gesamten spektralen Information in Echtzeit direkt auf der Sonde, weshalb der Nutzer hiermit der Spektralauswertung in Berührung kommt.

Papierfabrik Lenzing - Spektrometer Messsystem

Seit Juli 2008: Einsatz eines Spektrometer-Messsystems im Zulauf der betriebseigenen Kläranlage

Ziel:
- Optimierung der Regelung der Kläranlage
- Optimierung bei erhöhter Belastung
- Frühwarnsystem

Messparameter: CSB, Trübung und Verfärbungen

Die Sonde wurde in einem Beipass-System installiert, welches im Labor montiert ist. Sie liefert von Beginn an sehr gute Messergebnisse.

Rindenmulchproduzent Friedrich Austaller - Inkjet Evolution

Seit Oktober 2009 arbeiten im Betrieb der Firma Austaller - Erden- und Rindenmulchprodukte in Bad Wimsbach - 3 Geräte der Inkjet Serie Evolution. Es werden auf 3 Verpackungsmaschinen die Rindenmulchsäcke mit der Chargennummer bedruckt.

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Rafting Europacup 2009

Auch 2009 fand auf der Salza in den Wildalpen wieder ein Europacup statt.
Spannende Rennen, atemberaubende Szenen, gefährliche Stromschnellen. Spannende Rennen bei herrlichstem Wetter und guter Verpflegung.
Die Firma erber freut sich auch dieses Jahr wieder über die Beteiligung als Sponsor.

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Rafting EM 2008

Rechtzeitig zur Schneeschmelze stürzten sich die Sportler der ersten Rafting
Europameisterschaft in Österreich in die Fluten der Salza im obersteirischen Wildalpen. Mehr als 20 Nationen und insgesamt 78 Teams nahmen am Wettkampf vom 12. bis 18. Mai mitten im Naturpark Eisenwurzen teil.

Die Wahl fiel auf die Salza, die mit rund 55 Kilometern der längste ganzjährig befahrbare, unverbaute Fluss Mitteleuropas ist, so die Veranstalter am Freitag.
Nicht nur die Länge, sondern auch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade des Flusses sind ideal für die Europameisterschaft im Rafting.
Laut Tourismusverband habe es bisher Staatsmeisterschaften und Europacups auf der Strecke gegeben. Eine Europameisterschaft im Wildwassersport habe noch nirgends in Österreich stattgefunden.
In den vergangenen Jahren hat die Region die technischen Anlagen für den Rennablauf neu errichtet und im Flussbett einige Veränderungen durchgeführt, um die Strecke noch attraktiver zu gestalten.

Weiters besteht in Wildalpen mit einer Flutlichtanlage die Möglichkeit, Rennen auch bei Nacht durchzuführen, was im Wildwassersport einzigartig sei, so die Veranstalter. Da die Strecke an beiden Ufern leicht zugänglich und gut einzusehen ist, bot es vor allem für Zuschauer einen erhöhten Anreiz, die Wettkämpfe zu verfolgen.

Der Veranstalter der Rafting EM 2008 bedankt sich bei der Firma erber für das Sponsoring!

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